Lernen

Laut einer Studie, welche die Kultusministerkonferenz in Auftrag gegeben hat, schneiden die Viertklässler in NRW sehr schlecht ab. Da werde ich natürlich als Vater eines Erstklässlers hellhörig.

Insgesamt beobachte ich einen Trend dazu, das alles möglichst leicht sein muss. Aber leider ist Lernen Arbeit. Vor lauter Begeisterung für die Digitalisierung wird vergessen, dass man Vokabeln einfach lernen muss, egal ob vom Tablet oder aus dem Buch. Mathematik ist ganz viel Übung. Ein Youtube-Filmchen über den Satz des Pythagoras hilft mir nichts, wenn ich nicht mal ein paar Aufgaben mit Dreiecken übe. Vielleicht sind auch Eltern nicht mehr so hinter den Hausaufgaben her, wie zu meiner Zeit. Schüler alleine, ohne ein bisschen Druck haben meist keine Lust Rechenaufgaben zu lösen.
Dazu braucht es auch Durchhaltevermögen, dass im Zeitalter des Zappens und des ständigen Wechsels von Facebook zu Twitter womöglich nicht mehr jeder aufbringt.
Die Migration spielt sicher eine Rolle, weil Sprache die Grundlage für alle Fächer ist. Nicht nur für die Rechtschreibung, sondern auch eine Mathematik- oder Geschichtsbuch muss ich verstehen. Aber die Lesekompetenz ist ja konstant. Das erstaunt mich

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